Thomas Kenyeri /
Allgemein /
23.02.2026

KI Event Tools, die wirklich wirken: So sammelst du Live-Takeaways aus dem Publikum (ohne App)

Ganz ehrlich: Wie viele KI-Tools hast du dir 2024 und 2025 angesehen – und wie viele nutzt du wirklich auf deinen Events? 

Ich kann Gedanken lesen: keines.   

2026 ist für mich das Jahr, in dem KI nicht mehr Spielerei ist, sondern Bestandteil eines besseren Events. Raus aus „Schau mal, was ChatGPT kann“ – rein in Anwendungen, die deine Dramaturgie verbessern.   

In diesem Blogpost zeige ich dir einen Use Case, den ich in den letzten Wochen mehrfach getestet habe: Takeaways der Teilnehmer:innen einsammeln – und in Echtzeit auf der Bühne sichtbar machen.   

Schau dir hier das Video an, in dem ich das Tool live in meinem Vortrag einsetze (Mastermind von Patrick Wind, Lanzarote).  

 

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Das Event-Problem: Inspiration verpufft zu oft 

Du kennst diesen Moment: Der Vortrag ist vorbei. Der Raum ist voller Energie. Menschen nicken, fotografieren Slides, applaudieren. Für einen Augenblick fühlt es sich an, als würde jede:r etwas Wertvolles mitnehmen. Und dann leert sich der Saal. Gespräche wandern in die Kaffeepause. Der Alltag übernimmt.   

Die besten Gedanken bleiben im Kopf. Feedback kommt – wenn überhaupt – später per E-Mail. Und in der Abschlussrunde sprechen meist nur die Lautesten.   

Kurz: Events erzeugen Inspiration. Aber wir halten sie zu selten fest. Genau hier wird KI plötzlich relevant – nicht als Gimmick, sondern als Mechanik, die Wirkung verlängert.   

 

Die Lösung: Lass dein Publikum „laut denken“ 

Ich habe in den letzten Wochen ein Tool mehrfach getestet – u. a. bei der Mastermind von Patrick Wind (80+ Marketer) und beim KESCH Club (rund 50 Marketing- und Brand-Entscheider:innen).   

Das Tool heißt Take-Aw.ai.   

Das Prinzip ist radikal einfach: Hunderte Menschen sprechen gleichzeitig in ihr Smartphone – Sekunden später erscheint das kollektive Ergebnis auf der Leinwand.   

Und das ist genau der Punkt: Du siehst nicht nur deine Sicht auf die Session, sondern die des gesamten Raums.   

 

So funktioniert’s in 3 Schritten 

 

Schritt 1: QR-Code nach deiner Session einblenden 

Nach deinem Vortrag blendest du einen QR-Code ein. Keine App, keine Registrierung – nur scannen.   

 

Schritt 2: Zwei Minuten sprechen statt tippen 

Die Teilnehmer:innen sprechen ihre wichtigsten Erkenntnisse als kurze Sprachnachricht ein – wie eine WhatsApp-Voice. Und genau hier passiert Magie: Beim Sprechen sortieren sich Gedanken. Menschen formulieren klarer, reflektierter, ehrlicher.   

 

Schritt 3: KI generiert kollektive Takeaways in Echtzeit 

Während viele gleichzeitig sprechen (in meinem Test war die Beteiligung extrem hoch), sammelt die KI alle Aussagen und erstellt innerhalb weniger Sekunden eine strukturierte Zusammenfassung, die du live auf die Leinwand werfen kannst.   

 

Take-Aw.ai beschreibt das als: 3 klare Takeaways in Echtzeit auf deiner Bühne – browserbasiert, ohne Hürden.   

 

Was Event Manager konkret davon haben (und warum es sofort hilft) 

Wenn du Events verantwortest, zählen am Ende keine Buzzwords, sondern: Engagement, Qualität der Insights, ein starkes Closing – und ein Follow-up, das wirklich Substanz hat. 

Was du mit diesem Setup innerhalb kürzester Zeit bekommst: 

  • Mehr Beteiligung, weil die Hürde minimal ist (browserbasiert, ohne App).   
  • Alle Stimmen zählen – nicht nur die lautesten (das ist für mich einer der größten Wins).   
  • Live-Auswertung statt Feedback-Nachlauf: du hast Ergebnisse im Moment, nicht drei Tage später.   
  • Moderations-Munition fürs Closing: du kannst die kollektiven Erkenntnisse direkt aufgreifen und mit dem Raum „zurückspiegeln“.   
  • Material für Kommunikation & Follow-up: Recap, interne Reports, Social Snippets – alles basiert auf echten Stimmen aus dem Raum.   

 

Take-Aw.ai sagt es sehr treffend: Das Ganze soll ein Abschluss sein, „der das Event abrundet statt auslaufen lässt“.   

 

Warum das genial ist: 3 Effekte, die du sofort spürst 

1) Du erhöhst die Beteiligung massiv 

Klassische Engagement-Tools bleiben oft oberflächlich – und Beteiligung ist selektiv. Take-Aw.ai setzt bewusst auf Sprachnachrichten, um tiefer zu kommen und mehr Menschen mitzunehmen.   

2) Du machst Reflexion sichtbar 

Statt „War cool“ bekommst du Klarheit: Was blieb hängen? Was war neu? Was war überraschend? Und du kannst das liveaufgreifen. 

3) Dein Event endet nicht mit Applaus – sondern mit Klarheit 

Ich liebe Closings, die nicht einfach „Danke, schönen Abend“ sind, sondern einen Moment erzeugen, über den danach gesprochen wird. Genau das beschreibt Take-Aw.ai als Ziel: ein Abschluss, über den alle sprechen.   

 

Mini-Playbook: So setzt du es in deiner Event-Dramaturgie ein 

Timing: Plane am Ende der Session 5 Minuten ein.   

Frage: Stell eine klare Leitfrage, z. B. „Was nimmst du konkret mit?“   

Setup: QR-Code einblenden, kurz erklären: „Bitte 60–120 Sekunden einsprechen.“   

Bühnenmoment: Ergebnisse live einblenden und 2–3 Muster herausgreifen („Was mich daran überrascht…“).   

Nachbereitung: Insights fürs Follow-up verwenden (Recap, interne Mail, Social).   

Take-Aw.ai nennt als Kernfunktion außerdem: browserbasierte Nutzung für 50 bis 5.000 Personen sowie Zusatzfunktionen wie Metadaten-Analyse und Social Sharing.   

 

Für wen passt das besonders? 

Aus meiner Sicht funktioniert es am besten für Formate, bei denen du Wirkung zeigen willst – z. B. Konferenzen/Tagungen, Corporate & Public Events sowie Workshops/Team-Formate.   

Und hast du das schon einmal ausprobiert? Wenn du es auch gerne bei deinem nächsten Event einsetzen möchtest, geht’s hier weiter zur Take-Awa.ai Webseite.

Autor

Thomas Kenyeri
Thomas Kenyeri